Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG): So können Sie Zuschüsse für Ihre neue Heizung nutzen!
Seit dem 21. Juli 2026 gelten neue Vorgaben für die Heizungsförderung. Beim Einbau einer klimafreundlichen Heizung besteht weiterhin die Möglichkeit, Zuschüsse zu erhalten. Dafür kommt es auf die passende Heiztechnik, die berücksichtigungsfähigen Kosten und einen rechtzeitig vor Maßnahmenbeginn gestellten Antrag an.

Aktuelle Förderbedingungen rechtzeitig nutzen
💶 Förderfähiger Höchstbetrag
Für die erste Wohneinheit werden anfangs bis zu 28.000 € als förderfähige Kosten berücksichtigt. Am 1. Februar 2027 wird dieser Betrag erstmals verringert. Anschließend reduziert er sich in einem halbjährlichen Rhythmus um jeweils 750 €.
📉 Klimabonus-Reduzierung
Der Klimageschwindigkeitsbonus beträgt derzeit 16 %. Zum 1. Februar 2027 wird er zum ersten Mal gesenkt, danach folgen halbjährliche Reduzierungen um jeweils vier Prozentpunkte. Ab 2028 entfällt der Bonus vollständig.
Förderung früh prüfen
Einkommen, Gebäude, Heiztechnik und Zeitpunkt des Antrags sind für die Heizungsförderung entscheidend. Eine frühzeitige Beratung hilft deshalb, die Möglichkeiten vorab zu prüfen. Dabei klären wir, welches Heizsystem sinnvoll ist, welche technischen Voraussetzungen gelten und welche Förderoptionen infrage kommen.
Diese Heizlösungen sind förderfähig
Im Rahmen der Förderung werden insbesondere effiziente Heizungsanlagen sowie Anlagen zur Heizungsunterstützung berücksichtigt. Welche davon geeignet sind, hängt vom Gebäude und von der jeweiligen technischen Ausführung ab.
Dazu gehören insbesondere:
Erneuerbare Wärmeerzeuger
Weitere Lösungen
- Wasserstofffähige Heizungen im förderfähigen Umfang
- Innovative Heiztechnik auf Basis erneuerbarer Energien
- Anschluss an ein Gebäudenetz
- Anschluss an ein Wärmenetz
Auch diese Kosten können gefördert werden:
Fachplanung
Kosten für die Fachplanung und Baubegleitung können ebenfalls zu den förderfähigen Kosten zählen.
Umfeldmaßnahmen
Vorbereitende Arbeiten und Maßnahmen zur Wiederherstellung können mit berücksichtigt werden, wenn sie zur Heizungsmodernisierung gehören.
Optimierung
Die neue Heizungsanlage sollte zum gesamten Heizsystem passen. Dazu zählen beispielsweise Heizflächen, Regelung, Warmwasserbereitung sowie die Wärmeverteilung innerhalb des Gebäudes.
Der Weg zum Förderantrag in fünf Schritten
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Heizkonzept entwickeln
Unsere Energie-Experten beraten Sie bei der Auswahl eines Heizsystems, das zu Ihrem Gebäude, Ihrem Wärmebedarf, Ihrem Budget und Ihren Zielen passt. Darauf aufbauend erstellen wir ein Angebot.
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Vertrag mit aufschiebender Bedingung vereinbaren
Der Antrag auf Förderung muss zwingend vor dem Beginn der Maßnahme gestellt werden. Deshalb darf der Vertrag für Lieferung und Montage der neuen Heizungsanlage erst nach der Förderzusage gültig werden. Unsere Verträge werden aus diesem Grund mit einer sogenannten aufschiebenden Bedingung versehen. Dadurch erlangen sie erst Rechtskraft, wenn die Förderung bestätigt wurde.
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Förderantrag einreichen und Rückmeldung abwarten
Vor der Beauftragung muss die Förderung beantragt werden. Der Auftrag für die Heizungsmodernisierung kann erst erteilt werden, sobald die Bestätigung des Antrags vorliegt.
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Neue Heizung einbauen
Nach der Zusage kann die geplante Maßnahme beginnen. Unsere Heizungsprofis übernehmen den Einbau der für Sie vorgesehenen Heizungsanlage.
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Bestätigung nach Durchführung übermitteln und Fördermittel erhalten
Nach Fertigstellung muss die Bestätigung nach Durchführung (BnD) zusammen mit allen erforderlichen Unterlagen im Förderportal hochgeladen werden. Hierzu zählen beispielsweise Rechnungen, Zahlungsnachweise und Einkommensnachweise.
Weitere Informationen zum Thema Heizungsmodernisierung finden Sie hier:
Die Entscheidung für ein bestimmtes Heizsystem sollte gut überlegt sein. Mit der kompetenten Hilfe unserer Energie-Experten finden Sie zukunftssichere Lösungen.
Wenn Sie die Renovierung Ihrer Heizungsanlage angehen möchten, empfehlen wir Ihnen, unsere umfassenden Leistungen in diesem Bereich zu nutzen.
Für eine erste Kosteneinschätzung haben wir die verschiedenen Heizungstypen in drei Kategorien zusammengefasst: Economy, Comfort oder Premium.